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Visumsstress

Ich dachte eigentlich, dass es ja nicht so schwer sein kann für einen braven, nicht-vorgstraften, deutschen Staatsbürger, ein Arbeits-Visum für ein 4-monatiges, unbezahltes Praktikum in Kanada zu bekommen.

Falsch.

Als allererstes habe ich im Auslandsamt der FH gefragt, was es beim Visumsantrag zu beachten gibt. Die Antwort (an einer Hochschule, die sich damit rühmt, Auslandsaufenthalte zu befürworten und zu unterstützen): Ja, schauen Sie erstmal auf der Seite von der Botschaft oder so und wenn sie Hilfe brauchen, fragen Sie einfach.

Ich habe dann aufgrund der überaus übersichtliches Seite der Kanadischen Botschaft meine Unterlagen herausgesucht und abgeschickt (Per Post-Ident, wei ldie Post zu der Zeit 3 Briefe von mir verschlampt hat). Nach einer weile bekam ich eine nette Email, um meinen Antrag weiter bearbeiten zu können, sollte ich doch ein HRSD-Formular nachschicken, oder an einem Praktikantenprogramm teilnehmen.

Da ich ja bereits einen Praktikumsplatz fest hatte, dachte ich mir, dass HRSD sicherlich einfacher wäre. Als ich im Aulandsamt nachgefragt habe, was das ist, habe ich eine Bescheinigung bekommen, dass ich an der FH eingeschrieben bin und im Rahmen des Studiums ein Praktikum mache. Gut, dass das nicht das gewünschte Dokument war und die da doch so viel Ahnung davon haben, was man bei einem Visumsantrag braucht. Als ob ich die erste wäre, die nach Kanada geht.
HRSD ist für das Arbeitsamt in Kanada gedacht und muss vom Arbeitgeber ausgefüllt werden. Wie genau dieses Formular bzw. die Bestätigung des Arbeitsamtes, dass ich mit meinem Praktikum niemandem in Kanada eine Stelle wegnehme, mit meinem Visumsantrag in Verbindung kommt, weiß ich nicht so genau. Aber als ich bei meinem Arbeitgeber nachgefragt habe und der mir gesagt hat, dass ein HRSD gar nicht nötig sei und ich diese E-Mail an die freunliche Dame in der Botschaft weitergeleitet habe, bekam ich dann den Hinweis dass ein Visumsantrag überhaupt nur über ein Praktikantenprogramm möglich ist. Wiederum gut, dass ich das so früh erfahre. Ich habe dann nach einigem Telefonieren die nette ZAV gefunden, die noch Plätze frei haben und mich aufnehmen würden, allerdings kann es sein, dass ich das Visum nicht mehr vor dem 14. September bekomme.

Ich muss jetzt also alle Unterlagen nochmal zusammensuchen (zurückschiken tun sie das nicht), und ich habe 105 Euro plus Portokosten für Post-Ident verschleudert. Merke: Beantrage niemals ein Visum bei der Botschaft. Du krigst es sowieso nicht.

Achso, und rufe nicht bei der Botschaft an. Auch wenn die 1 Stunde am Tag einräumen, bei der man theoretisch anrufen könnte, um extrem allgemeine Fragen zu beantworten,  ist dies nicht möglich. Man bekommt nur ‘please notice that your call is important to us’ (ha-ha) zu hören und dass sie aufgrund der vielen Anfragen das Gespräch nicht persönlich entgegen nehmen können.

Tja, mal sehen, ob ich pünklich nach Kanada komm..

Aber schön ist die Flagge trotzdem!

Kanada_Flagge

Posted by: sonja | 24.07.2006 | 16:07
Posted in: QUEBEC

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