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Schoko-Mousse-Au-Lat » 2006 » Oktober

Popkorn

Es regnet immer noch. Bzw. schon wieder. Meine Schuhe sind nass und ich habe kalte Füße. Aber sonst gehts mir gut.
Wenn ich hier mal einen Laden eröffne, werde ich karierte Hefte verkaufen. Und Sprühdeos, die gibts hier nämlich auch nicht. Das ist schon witzig, dass es in einem Land, in dem es eigentlich alles gibt, so simple Sachen des Alltags nicht gibt.

Hab ich gesagt, es geht mir gut? Meine Kollegen nerven. Aber der Marokkaner hat heute die Firma verlassen. Gut, dass er mir seine emailadresse und seine Telefonnummer da gelassen hat. Ich könnte langsam eine Liste mit Nummern anlegen, die ich garantiert nie anrufen werde.

Gestern ist was witziges Passiert. Ich war in einer Männer-WG. (moment, der Witz geht noch weiter) Ich habe vorgeschlagen, Popkorn zu machen. Die haben am Anfang überhaupt nicht begriffen, dass ich das ernst meinte, als ich gesagt habe, dass das kein Mikrowellenpopkorn ist und dass ich das in der Pfanne machen will. Es gab eine saubere Pfanne, aber die wird nur zu Weihnachten verwendet (??). Also eine abspülen.

- Hey, die Pfanne kannst du nicht mit der Bürste abspülen.
- Warum nicht?
- Weil das Teflon ist.
- Doch,doch, das machen wir schon seit Monaten so
- Aber das ist nicht gut für die Beschichtung. Schau, die ist schon total abgekratzt.
- Ach das. Nein, das kommt von den Messern, die wir zum Wenden benutzen.

Ich bin abgebrochen vor lachen. Franzosen.. Aber sie waren sehr fasziniert davon, dabei zuzuschauen, wie das Popkorn aufplatzt (sieht man ja in der Mikrowelle nicht) und mussten zugeben, dass besser schmeckt.

Wieder was gelernt.

Hab ich schon erwähnt, dass meine Kollegen mich nerven?

Posted by: sonja | 10-20-2006 | 07:10 PM
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biologist

With what do biologists like to communicate?

With a cell phone!!!

Posted by: sonja | 10-20-2006 | 05:10 PM
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hohoho

Die haben gestern angefangen die Weihnachtsdeko rauszukramen.. und dabei ist Halloween noch gar nicht rum.

Man kann übrigens auch Pizza und Limonen mit der Schere schneiden.

Und am Telefon meldet man sich mit Ja? Hallo?

Es regnet.

Posted by: sonja | 10-19-2006 | 11:10 PM
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Würdet ihr in diese Büro kommen, ihr würdet meinen Arbeitsplatz sofort erkennen. Er ist wohl der unordentlichste. Wohlgemerkt, weil ich die einzige bin, die neben dem Computer auch Papier zum Arbeiten verwendet. Naja, und weil ich eine Pflanze da stehen hab, mein Trinken, was zum zwischendurch essen, Schal und mütze, eine Ü-Ei Figur.. Aber das ist besser als das Lagerhallenfeeling an den anderen Arbeitsplätzen.

Was ein bisschen ätzend ist, ist dass sich 10-15 Leute einen Raum teilen. Da ist immer Lärm, es unterhält sich jemand, es telefoniert jemand (was immer ein bisschen lauter ausfällt, weil die Gesprächspartner ja auch weit weit weg in einem anderen Land sitzen können), ein HAndy klingelt (obowhl der Chef gesagt hat, man soll es auf Vibrationsalarm stellen, macht er aber selber nicht), irgendjemand meint, er müsste an seinem PC Musik hören, andere bauen einen Computer direkt neben mir auseinander. Dazu kommt, dass an unserer HAuswand gerade Bauarbeiten gemacht werden. Und wir teilen uns mit dem Büro nebenan ein Belüftungssystem. Nebenan darf geraucht werden, der Rauch kommt rüber und irgendwie macht einen die schlechte Luft unglaublich müde. Außerdemhabe ich nciht einmal eine Schreibtischlampe, die Lampe über mit ist kaputt und mein Computer hat einen fetten Aufkleber, wo draufsteht ‘February 1996′. Fast neue Ware..
Und meine Kollegen. Ich habe keinen Arbeitsplatz für mich allein. Ich hab einen von 4 Computern auf einer Tischgruppe. Um mich rum arbeiten also ständig leute, stehen auf, setzen sich hin, reden ständig, bauen Computer auseinander und meinen zwischendurch immer mal wieder mein Aufmerksamkeit durch dämliche Fragen erregen zu müssen. Das ganzer wird immer dadurch erschwert, dass die Algerier ein furchbares Französisch und ein kaum vorhandenes Englisch haben, wir uns also ohnehin nicht verstehen.

Schreibst du E-Mails?
Nein.
Was machst du dann?
Ich bin auf einer Internetseite.
Was für eine?
Ein Forum.
Auf Deutsch?
Ja.
Ist das eine Internetseite auf Deutsch?
Ja.
Was machst du da?
u.s.w.

Das kann auf die Dauer sehr anstrengend werden. Ein Beispiel. Sagen wir mal, ich hätte gestern, rein hypothetisch Daten verloren. Sagen wir, die Arbeit eines Tages. Das ist natürlich ärgerlich, ich könnte anfangen mich ein bisschen aufzuregen, müsste das halt nochmal machen und dann wäre es ja eigentlich alles wieder gut, wenn nicht folgende Diskussion aufkommen würde:

Hast du das gespeichert?
Ich dachte schon.
Kannst du dich an den Namen erinnern? (wuselt mit der Maus in meinen Dateien rum)
Ja, das war die Datei. (ich zeige drauf)
Dann öffne die doch.
HAb ich schon, da ist das nicht.
Und du bist dir sicher, dass du das nicht wo anders gespeichert hast.
Ja.
Auch nicht in dieser hier (öffnet eine andere Datei, die damit überhaupt nichts zu tun hat)
NEin, das muss in der Datei sein und es ist weg und ..(es folgen ein paar Flüche)
(lacht, weil er mich nicht versteht und ich auf französisch nicht fluchen kann) Das ist nicht schlimm.
Doch, das war ein Tag Arbeit.
Nein, das ist doch nicht schwer für dich, du kannst doch Englisch, das ist nicht schlimm.
Doch. Und das ist nicht leicht für mich.
Nein, das ist nicht Schlimm, das ist nicht das Ende der Welt (lacht wieder)
Doch.
Hast du das gemacht (zeigt mir, wo das Speicherzeichen ist)
Ja.
Oder das (zeigt mir wie man über Datei – speichern speichert) Oh, das geht ja nicht warum denn nicht?
Weil ich gerade schon gespeichert habe.

Ich hab gedacht ich muss durchdrehen.

Es ist ja nett, wenn sie mir ihre Hilfe anbieten, aber was hilft es mir, wenn sie weder Englisch noch Deutsch können? Und ich finde es weit mehr stören, wenn sie mir sagen, dass sie mich mal kurz stören müssen, das 5 mal wiederholen, weil sie denken, ich würde sie nicht verstehen, als wenn sie einfach kurz am Tisch wackeln und gut ist.

Und der Marokkaner. Du meine Güte. Er hat letzte Woche im Kasino 4000 Dollar gewonnen und mich zur Freude des Tages zum Mittagessen eingeladen. Das ist ja supernett. Dann hat er mich gefragt, ob wir nicht mal am WE was unternehmen wollen. HALLO??? Warum glaubt er, dass ich was mit einem Mitte-30er Marokkaner unternehmen will?? Aber da kann man doch nicht einfach nein sagen, er hat mich gerade zum Essen eingeladen. Ich werd mir wohl was besseres einfallen lassen müssen. Sowas wie einen Magenbruch oder so.

Posted by: sonja | 10-18-2006 | 08:10 PM
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Das Beste aus meiner Arbeit

Das sind die Sätze, die meine Motivation extrem fördern..

Versucht mal herzauszufinden, was due diligence reviews sind. due diligence ist bereits die sorgfältige Prüfung, wozu noch das review?

Some of the differences between outsourcing and the other forms of third party service provision include the question of liability, planning the transition period and potential disruption of operations during this period, contingency planning arrangements and due diligence reviews, and collection and management of information on security incidents.

Posted by: sonja | 10-17-2006 | 08:10 PM
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outgesourct

Es gibt doch offiziell im Deutschen das Wort Outsourcing, als Verb outsourcen. Kann man dann auch sagen ‘die outgesourcten Dienstleistungen’? Das klingt so dämlich aber ausgegliederte Dienstleistungen klingt so möchtegern übersetzt.

Posted by: sonja | 10-16-2006 | 08:10 PM
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craziiiiii

Gestern war ein verrückter Tag!

Ich habe mich mal in sachen Fernsehen schlau gemacht (rein Interesse halber, nicht etwa weil mir langweilig war!!). Die haben hier die Waltons auf französisch! Friends und die Simpsons sind viel witziger auf englisch. Und lustig waren auch die Power Puff Girls auf französisch. Die Dialoge waren so simpel, dass sogar ich sie verstanden habe. Bei ER hab ich dann allerdings relativ schnell aufgegeben. ABER – und jetzt kommt das coolste – ich habe BOB ROSS angeschaut!! Einfach HELARIOUS! Happy little bushes and the cloudes are just having a good time..

Und dann hab ich Krokodil gegessen! Verrückt, oder? Schmeckt gar nicht mal so schlecht.

Was hier übrigens noch anders ist, ist dass die Franzosen zu denen gehören, die keine Privatsphäre haben. Jedes Zimmer ist prinzipiell für jeden zugänglich und die Tür wird nur geschlossen, wenn man schlafen geht oder wirklich seine Ruhe haben will. Für mich bedeutet das, dass ich jeden Morgen mein Bett machen muss und auch sonst sehr ordentlich sein muss, weil jeder Zeit jemand in mein Zimmer kommen kann. Aber witziger Weise gewöhnt man sich da relativ schnell dran.

Posted by: sonja | 10-16-2006 | 03:10 AM
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Finger weg

Wenn ihr ein Fahrrad repariert, haltet eure Finger nicht zwischen die Speichen von dem Rad, das ihr grad angedreht habt, um zu schauen, ob die Bremsen schleifen! Tut weh..

Posted by: sonja | 10-14-2006 | 05:10 PM
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Was hier anders ist.

  • Alle Staßen sind Einbahnstraßen, ich weiß gar nicht, wie die Leute hier ans Ziel kommen.
  • Es gibt keine Döner, hab ich das schon erwähnt?
  • Wenn man beim Automaten Geld holt, bekommt man erst das Geld, dann die Karte. Und dann die Quittung.
  • Die Einkaufswägen haben die beweglichen Rollen vorn.
  • Die Tatsache, dass ich aus Europa bin, übt eine wahnsinnige Faszination aus.
  • Die Tatsache, dass wir bisher keine Studiengebühren gezahlt haben und jetzt lächerliche 500 Euro erheben ist für die Leute hier ohnehin unbegreiflich.
  • In Deutschland gibt es eine Stadt, die Alfdorf heißt. Das hat mit Montréal nichts zu tun, find ich aber witzig.
  • Es gibt unglaublich viele Hochzeitsmodengeschäfte.
  • Das mit dem Trinkgeld ist mir bisher ein Mysterium. Keine Ahnung wie das hier funktinoniert. Mal gibt man was, mal nicht, mal fragen sie sogar danach, mal lässt mans liegen…
  • Es gibt keine Döner!
  • Man sollte immer ein Buch dabei haben. Man weiß nie, wann man plötzlich mal auf ne Métro warten muss, sonstwie warten muss, oder sich irgendwo hinsetzen will und was zum draufsetzen braucht.
  • Ich habe ein Gästebuch!
  • Es ist so gut wie unmöglich hier ein einfaches, kariertes Heft zu kaufen. Es gibt nur linierte.
  • Es gibt hier Reinigungsfahrzeuge, die wie eine Art Staubsauger funktionieren. Sie haben einen Schlauch und saugen damit geziehlt Müll auf. Besonders wirtschaftlich ist das wohl nicht, aber die Leute sind beschäftigt.
  • Die Treppen sind außen an den Häusern. So muss man sie nicht beheizen. Mal sehen, wie die Leute im Winter in den 2. Stock kommen.
  • Die Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn ist Hundert, bis 120 oder 130 wirds akzeptiert.
  • An die kanadischen Zeiteinheiten muss ich mich auch erst gewöhnen. Wenn es heißt I expect you to be in time, bedeutet das, dass man höchstens 15 Minuten Verspätung haben darf. Und wenn man 1 Stunde Pause macht, sinds eher 1 1/2. Oder so.
  • Es ist so gut wie unmöglich, sich gesund zu ernähren.
  • Die Eichhörnchen sind hier grau und nicht rot.
  • Es gibt keine rot-rot Phasen und nur sehr kurze gelb-Phasen. Wenn an einer Kreuzung also einer rot bekommt, ist die kreuzende Ampel sofort grün.
  • Im Winter ist es wesentlich kälter. Aber das werd ich wohl noch austesten.
  • Man zahlt, wenn man angerufen wird.
  • Die Preise sind ohne Tex ausgewiesen.
  • Die Leute stellen sich schön brav in eine Schlange, wenn der Bus noch gar nicht da ist und kriegen ein ultra schlechtes gewissen, wenn sie sich ausversehen vor einen stellen.
  • In den Bussen gibt es zwar Stop-knöpfe, sie werden aber nich genutzt. Statt dessen muss man an einer Schnur ziehen.
  • Man kann sich hier so gut wie nicht verlaufen. Die straßen gehen von Norden nach Süden und von Westen nach Osten und zwar einmal ganz durch. Das heißt, wenn 2 in der selben Straße wohnen, kann dass bedeutetn, dass sie 1/2 Stunde auseinander wohnen!
  • Die Nummerierung der Häuser.. keine Ahnung, welche Logik die haben. Und wenn man von West nach Ost geht, kann es sein, dass sie einfach nochmal bei 1 anfangen..
  • Die Sirenen. Furchtbar. Die sind nicht durchgehend wie bei uns (iihhuuhhiiihhuhh), sondern fangen immer wieder von vorne an (ihh-ih-ihh-iih-ih-ihhu-ihh)

to be continued

Posted by: sonja | 10-13-2006 | 07:10 PM
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Tabernak!

Wow, ok, ich erlebe hier so viel, das kann ich gar nicht alles schreiben. Aber heute Abend hab ich grad mal zufällig ein bisschen Zeit (weil mir abgesagt wurde) und ich werde mal schauen, wie weit ich komme.

Notre Dame inner Pfütze
Notre Dame inner Pfütze am Vieux Port.

Letzes Wochenende waren Thierrys Töchter da. Marguerite ist 10, Zoé 12 glaub ich. Und die sind suuuper süß! Sie hatten noch eine Freudin da, Charlotte. Und die haben mich ganz schüchtern gefragt, ob ich mit ihnen auf den Spielplatz geh und die waren total aus dem Häuschen als ich ja gesagt haben. Aber was total cool war, dass sie mir dann die Spielregeln von ‘un sur terre’, zu Deutsch ‘Mensch auf Erden’ erklärt haben. Und das coole daran ist, dass ich das früher (kann ich das sagen? als ich halt so alt war) auch immer gespielt hab!! Stundenlang. Und später hat Marguerite mir einen Witz erzählt (sie hat mir allgemein sehr viel erzählt, nur hab ich in den meisten Fällen nicht verstanden was und hab dann einfach aus ihrer Mimik die Reaktion abgelesen, die sie wohl von mir erwartet hat…). Und den Witz kannte ich auch schon, halt in Deutsch. Total lustig wie ununterschiedlich die Welt doch ist.

IIIIIHHH
Die Spinnen, die Amerikaner! Ultra hässlich. Mir hat sich ein Ami so
vorgestellt:Hi, I'm Chuck, I'm an American and I'm in therapy for that. Ich 
hab ihn gefragt, ob er Norris mit Nachnamen heißt. Nope.

Am Sonntag bin ich mit Michaela nach Quebec City gefahren. Per Allo Stop. Das ist eine Mitfahrzentrale und eine ziemlich coole Einrichtung. Mit dem Bus hätten wir hin und rück etwa 80 Dollar gezahlt, so haben wir 38 gezahlt. Und wir sind nicht schlecht gereist, so auf der Rückbank eines BMWs..
Das Wetter hatte uns irgendwie extrem lieb, es war warm und die Sonne hat geschienen und wir haben viel Zeit damit verbracht, in der Wiese rumzuflacken und nichts zu tun. Was extrem auffällig hier in Quebec ist, dass die Menschen wirklich extrem nett sind. Nicht nett im Sinne von ‘oh, heute bin ich einem netten Menschen begegnet, der hat mir die Tür aufgehalten’ oder so. Sondern die Zeigen wirklich totale Begeisterung für Europäer und Deutsche und andere Kulturen und ob wir dies oder jenes denn da drüben auch haben.
Wir waren auf der Suche nach unserer Jugendherberge und haben einen Mann gefragt, ob er uns sagen kann, wo wir hin müssen. Und er hat gemeint, dass er grad ein bisschen Zeit hat und uns hinbringt und ist mit uns den ganzen Weg dahin gelaufen. Es war nicht weit, aber doch immerhin 10 Minuten zu Fuß. Oder in einer Bar hab ich den Preis nicht verstanden (die Franzosen sagen ja nicht einfach 75, sondern 60 15). Und dann hat mir gleich die Frau neben mir den Preis auf englisch gesagt und der Barkeeper dann auch noch mal und der hat mir gleich mal die Hand hingestreckt, sich mit Namen (den ich schon wieder vergessen habe) vorgestellt und gefragt wo ich herkomme und welcome to Canada.
Die Rückfahrt im BMW war auch sehr interessant. Der Fahrer war BWL Student in Montréal, klar, was sonst. Er hat dann gemeint, dass wir uns ja ganz heimisch fühlen müssten und dass wir das bestimmt gewohnt sind, im BMW zu fahrern und war ziemlich errstaunt, als wir gesagt haben, dass nicht alle Deutschen BMW fahren.
Das nächste Klischee ist, dass die Deutschen extrem Gebildet sind. Ich werde immer wieder darauf angesprochen, ob ich denn Goethe, Schiller, Kant oder Nietzsche kenne. Die scheinen hier ziemlich viel von denen zu lesen. Mit im Auto saß einer, der gefragt hat, ob ich denn ‘eze’ kenne. Er hat mir dann sein Buch in die Hand gedrück – und er meinte Hermann Hesse. Ich musste wohl zugeben dass ich wenn dann nur zwangsweise in der Schule was gelesen habe. Irgendwie fühlt man sich da immer ein bisschen ungebildet. Klar, Hitler kam auch schon auf, aber eigentlich nie als erste Reaktion. Oh, meistens kommt Oktoberfest ;)

Chillig
Chillen in Quebec City.

Meine Arbeit läuft ganz gut. Diese Woche haben wir ein Training, so begreife ich dann auch mal, was ich eigentlich die ganze Zeit übersetze. So langsam versteh ich mich auch ganz gut mit meinen Mitarbeitern. Etwa in meinem Alter sind noch drei andere Praktikanten – alle drei aus Frankreich. Das lustige ist, dass ich hier bin, um Französisch zu lernen, es aber zu leicht ist, mit Englisch durchzukommen. Die sind hier um Englisch zu lernen, was aber auch schwer ist, weil es zu einfach ist, mit Französisch durchzukommen ;) Die Stadt ist wirklich 2-sprachig. Obwohl der Teil von Montréal, in dem ich wohne, hauptsächlich französisch ist.

Das ist mal ein Herbst!
Deswegen heißt Herbst im Englischen 'fall'. Der hammer, die Bäume sind
knallbunt und überall sind Blätter!

Was hier fehlt sind Döner! Die gibt es hier nicht, was vll auch daran liegt, dass Türken keine Einwanderungserlaubnis haben, weil ihre Regierung Menschenrechte verletzt. Irgendwie konsequent.

Posted by: sonja | 10-13-2006 | 02:10 AM
Posted in: QUEBEC | Comments (0)

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