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Was noch anders ist

- Man bekommt hier nicht einfach so eine Garantie auf die Waren. Man zahlt 15 Dollar mehr, damit man 2 Jahre Garantie bekommt oder so.

- Weihnachten ist hier total ausgefreakt. Jetzt schon. Ich glaube ich kriege einen ziemlich Kitschschock. Im Einkaufscenter haben sie so einen riesigen ‘Weihnachtsbaum’ aufgestellt. Ich werde mal schauen, dass ich ein Bild mache. Erst dachte ich, ok, amerikanischer Kitsch. Aber dass die Figuren sich auch noch bewegen, war dann doch zu viel.

- Man darf auf der Straße nur Bier triken, wenn eine braune Tüte die Flasche verdeckt.

- Es gibt unglaublich viele Obdachlose und Bettler. Manchmal ist das dann schon ziemlich hart, einfach an denen vorbei zu gehen. Aber es gibt auch richtig dreiste. Die Punks dösen gemütlich auf der Straße, rufen, dass sie nicht arbeiten wollen und dass man ihnen Geld geben soll. Also, jetzt im Winter gammeln sie nicht mehr so, aber sitzen da trotzdem noch so rum.

- Die Kanadier lieben alte Musik. Lieder, die nicht mindesten 5 Jahre alt sind, taugen nichts. Wenn man hier in eine Bar geht, oder Radio hört, kommt kaum neue Musik. Eigentlich ganz cool. Denn auch schlechte lieder (Capt’n Jack) werden, wenn man sie ewig nicht mehr gehört hat, auf einmal wieder wizig. Einfach weil sie so alt sind und man sie ewig nicht mehr gehört hat.

- Nach 23 Uhr kann man hier keinen Alkohol mehr kaufen. Die Läden sind zwar teilweise 24 Stunden geöffnet, aber nach 11 darf man halt einfach keinen Alkohol mehr kaufen. Und es gibt im normalen Supermarkt auch nur Bier und Wein. (nein, ich habe nicht versucht für mich alkohol zu kaufen, ich lebe immernoch – abgesehen von einem kleinen Water-Wodka missverständnis in einer lauten Bar – ohne Alkohol! Nur meinte Nico aus irgendeinem der gesamten Welt unverständlichen Grund, er müsse 24 Stundene lang Celine Dion hören. Und da hätte er – verständlicher Weise – gerne ein bisschen Alkhol gehabt, um das zu überleben..)

- Nicht jedes Restaurant hat eine Alkoholausschenkerlaubnis. Deshalb steht an vielen Restaurants einfach dran, dass man seinen Wein selbst mitbringen kann.

- Paintball ist ziemlich brutal. Ich hab eine Kugel direkt auf den Mittelfingerknöchel bekommen. Da siehts jetzt aus, als hätte ich in ein Rosenbeet gefasst. Witzig wars schon, aber nochmal machen werd ichs wohl nicht. Das hat jetzt nicht direkt was mit Kanada zu tun, aber ich fang jetzt doch nicht extra einen neuen Bericht an, hallo??

- Ich habe Poutin gegessen. Das ist hier so eine Art Muss. Nach Quebec kommen und kein Poutin essen, ist wie nach Bayern kommen und keine Bratwurst mit Sauerkraut essen oder keine Laugenbreze essen oder so. Nur dass Poutin richtiger Hardcorefraß ist. Pommes mit Käsesauce. Ich hatte ein Special mit Salami, Bacon und Zwiebeln. Naja. Ich hab den halben Teller geschafft. Kennt ihr das, wenn man sich eine Pizza bestellt, und das Fett regelrecht vom Stück runtertropft? Die ist Fettarm dagegen.
Die Leute haben hier Gewichtsprobleme, weil sie schlichtweg keine Chance haben sich anders zu ernähren. Außer sie kochen selbst (ha-ha). Am KFC steht an der Tür dick ‘Salad for fries, think caloriewise’. Sehr ironisch. Für die, die noch nie im KFC waren: da gibt es alles, nur cm dick frittiert. Es war Mittags, und ich hatte noch nichts gegessen. Aber da hab ich keinen einzigen Bissen von runter bekommen..

Posted by: sonja | 13.11.2006 | 05:11
Posted in: QUEBEC

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