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Schoko-Mousse-Au-Lat » 2006 » Dezember

Ich hab nen Schaden und Heidi ist schuld

Liebe Leute, es gibt viel zu feiern!
Dies ist mein 103. Beitrag!

Ja, das wars eigentlich schon…

Heute Morgen bin ich auf die schlaue Idee gekommen, doch mal Antenne Bayern zu hören. Meine Güte, wie habe ich das deutsche Radio vermisst! Radio hier ist scrub. Viel zu viel Laberei und irgendwann gehen einem diese Uraltschinkenlieder doch auf die nerven. Und französische Musik ist auch nicht immer so meins. Und was ist Radio hören ohne Ottfried Fischer und die Hiendl Werbung?
An der Werbung hier merkt man übrigens sofort, dass man in Amerika ist. Alle sind sehr herzzerreißend mit kranken Kindern, oder bedeutenden Zitaten von mehr oder weniger wichtigen Persönlichkeiten. Am besten ist die Werbung für Kontaktlinsen. Die ist aufgemacht wie so eine Boulevardsendung und eine knapp bekleidete Blondine sagt: 3 000 Canadiens suffer from dry contacts EVERY DAY!!! Und dann kommt eine andere Frau und sagt wie furchtbar ihr leben mit den alten Kontaktlinsen war und wie gut es jetzt ist. Es fehlt nur noch ein Spendenaufruf..
Was mich allerdings ein bisschen geschockt hat, ist dass Heidi Klum das singen angefangen hat!!!! Wenn ihr könnt, stopft euch so viel Klopapier in die Ohren wir möglich, dann könnt ihr vielleicht einem nachhaltigen Schaden entgehen!
Bei mir ist es schon zu spät: blblblbllllbllblblblblbblblbllbll

Außerdem dachte ich ja immer, dass Weihnachten in Amerika sehr viel extremer gefeiert wird. Gut, zwischen Amerika und Kanada ist nochmal ein großer unterschied, aber auch NY war nicht halb so schlimm wie erwartet. Auf jeden Fall spricht hier auch niemand von Christmas, sondern nur von the season, oder the holidays.
Aber überall in der Innenstadt stehen Männer in Feuerwehruniformen (uiui) und singen, und sammeln Geld für keine Ahnung was. Bestimmt irgendeine Wohltätigkeit.
Hier übrigens mal der Weihnachtsbaum aus dem Eaton Center:

Eaton Center Weihnachtsbaum

Das schlimme ist, dass sich die Figuren bewegen, und unten tingelt eine Eisenbahn immer im Kreis. Aber wenigstens bimmelt sie nicht.

Achso, und irgendein Idiot hat unsere Weihnachtsdeko draußen kaputt gemacht. Warum tut man sowas?? Warum haben manche Leute immer das Bedürfnis, das Eigentum anderer sinnlos kaputt zu machen. Sie wurde ja nicht geklaut, um Geld zu machen oder so. Sondern einfach ein paar Lämpchen abgerissen und die Kette um den Baum runtergerissen. So was sinnloses. Idioten.

Posted by: sonja | 12-17-2006 | 02:12 AM
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I’m out

Ich hasse mein Gewissen.
Es ging mir echt so beschissen in dieser Firma. Heute hatten wir dieses Meeting. Klar, alle waren super höflich und es gab viel blabla, und auch noch französisches blabla, hab also nicht mal alles verstanden.
Als ich dran war, bin ich also kurzerhand ein bisschen ausgerastet. Ich glaube, es waren alle ein bisschen geschockt darüber, wie sehr ich vor versammelter Mannschaft ausrasten kann, aber ich habe nur einmal das f-Wort benutzt!! Naja. Eric hat immer gesagt, dass er das einsieht, dass er Fehler gemacht hat, dass er im Stress war und kaum geschlafen hat und das mit der Übersetzung unterschätzt hat usw. Und ich hätte doch früher zu ihm kommen sollen. Ich habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass ich durchaus früher schonmal da war, nur dass ers vergessen hat. Ich hätte also nicht füher kommen sollen, sondern öfter und penetranter.
Ich habe einen Artikel über Personalführung und Zusammenleben in einer Firma gelesen. Da stand, dass es immer Schuld des Senders ist, wenn nicht das ankommt, was er sagen will. Oder wenn es nicht so ankommt, wie er es sagen will. Nun, wenn ich sage, ich bin unglücklich mit der Situation in der Firma, was gibt es dann mehr zu verdeutlichen?
Ich bin hinterher nochmal zu Eric und hab mich sogar noch dafür ENTSCHULDIGT, dass ich nicht früher deutlich gemacht habe, dass die Arbeit hier Mist ist. Ja, er hat irgendwas gemeint, dass es ihm leid tut, dass das jetzt so aufhört, und dass es nie sein Ziel war, die Übersetzung so zu bekommen un dass er nur den Aufbau seiner Firma im Auge hatte und dabei das Menschliche vergessen hat. Und ich wäre ein sehr guter Arbeiter und es ist sehr schade, dass ich die Firma so verlasse.
Ende der Geschichte ist, dass ich die Firma nächste Woche verlasse, noch ein bisschen Marktanalyse mache und mich schuldig fühle, weil ich nicht früher ausgerastet bin und nicht länger in der Firma arbeite.
Und das obwohl ich mir so sicher bin, dass sich absolut nichts in dieser Firma ändern wird.

Merde. (oh, Julie hat mir verboten ‘merde’ zu sagen, weil ich nicht französisch bin und das so komisch klingt, wenn ich das ausspreche..) (aber sie hat auch gesagt, dass sie mir die Haare schneiden kann, sie hätte das schon mit Erfolg an ihrer Barbie ausprobiert, also sollte ich vll nicht so viel darauf geben, was Julie sagt!)

Posted by: sonja | 12-16-2006 | 01:12 AM
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“Als Praktikantenbeauftragter im Stuidiengang BWL halte ich auf Grund Ihrer
Beschreibung einen Wechsel des Betriebes für sinnvoll.”

Posted by: sonja | 12-14-2006 | 07:12 PM
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Aufstand der Mitarbeiter <– durchgestrichen. Korrektur: unbezahlten Praktikanten

So siehts aus: Die Firma ist dreck, ein Management existiert nicht, mein Arbeitsplatz ist zwar besser (direkt am Fenster und der Bildschirm steht in einer gefährlichen Konstruktion halb auf der Fensterbank, halb auf dem Tisch) und mein Chef ist ein Arschloch (hab lange nach einem anderen, weniger vulgären Wort gesucht, aber hey, es fängt nicht mit f an..).

Ich habe heute eine sehr lange Mail an meinen Prof geschrieben mit der Bitte, mich das Praktikum splitten zu lassen. Und Pièrre, Michèl und ich haben eine Liste mit Beschwerden ausgearbeitet und ein Meeting für Freitag gefordert. Julie wird nächste Woche, anstatt Ende Januar die Firma verlassen. Ich kann hoffentlich nach Weihnachten ein anderes Praktikum machen, drückt mir die Daumen!

Außerdem habe ich heute den Eintopf meines Lebens gekocht, sehr lecker. Und abgesehen davon, dass ich das Öl in der Pfanne hab anbrennen lassen und die Küche in weißen Dunst eingetaucht ist, ist auch weiter gar nichts schlimmes passiert!! (wozu man bei einem Eintopf Öl in der Pfanne braucht? Ich hab den Würstchen hier nicht getraut. Die waren irgendwie nicht zu. Also die Haut war an den Wurstenden offen. Da hab ich mich für Hühnerbrust entschieden. Aber es war echt witzig, 4 ratlosen Angstellten auf französisch zu versuchen zu erklären, was Wiener Würstchen sind, hihi)

Übrigens bleibe ich jetzt wohl bis Anfang März! Muss noch ein paar Sachen mit der FH abklären. Das Tolle an so einer kleinen FH ist ja, dass man einmal anruft, alle seine Fragen los wird, und die Studienberaterin dann die ganzen Abteilungen abklappert und mir dann ne Email mit allen Antworten schreibt. Das nenne ich mal Service!!

Posted by: sonja | 12-14-2006 | 05:12 AM
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dumm

Sonja sagt: es gibt Leute, die sollten ein T-Schirt mit der Aufschrift ‘Ich bin dumm’ tragen. So wäre man vorgewarnt. Wie schwer ist es denn, bei einer Mikrowelle 2 Min einzustellen (man muss einmal auf die 2 drücken und dann zwei Mal die 0, huihuiiuiuiui, difficult!). Und sowas schimpft sich Informatiker. Ohne Witz, aber die meine lieben Kollegen stellen lieber 10 Min bei der Mikrowelle ein, und warten daneben, bis 2 abgelaufen sind, weils ihnen zu kompliziert ist, 2 Minuten einzustellen.

Posted by: sonja | 12-12-2006 | 10:12 PM
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provide

Sonja sagt: es sollte im Deutschen eine Entsprechung für ‘to provide’ geben. Providieren oder so. Das ist so ein nützliches und allumfassendes, aber schwer zu übersetzendes Wort.

Posted by: sonja | 12-12-2006 | 09:12 PM
Posted in: Sonja sagt | Comments (2)

Nananananananaaanaanaanaaa

Just in dieser Minute habe ich die fertige Übersetzung abgeschickt! Und eine Liste von Fehlern, die meiner Meinung nach in einem Standard nicht sein dürfen. Und jetzt bin ich mal gespannt, was ich als nächstes tu..
Erstmal den ganzen Papierkram wegschmeißen.

Nachtrag: Jup.. deutsche Geschäftskunden. Na dann mal sehen, wie meine Arbeitszeiten aussehen. Ich werde einen Teufel tun und um 3 hier antanzen! Aber hey, Jan arbeitet auch zu deutschen Zeiten, dann können wir um 4 Uhr Nachmittags den Feierabend feiern. Juppie.

Ich werde mich heute auf die Suche nach Ausstechförmchen machen. Hab ich hier noch nicht gesehen. Vanillezucker gibts auch nicht. Wie soll man denn da backen und in Weihnachtsstimmung kommen?? Aber Thierry und ich haben am WE das Haus geschmüclt. Uiuiuiui. Überall glitzerts und blinkts und funkelts. Und wir haben bestimmt den tollsten Weihnachtsbaum der Welt (genau genommen 3 – einen im Wohnzimmer, einen kleinen in der Bar und einen draußen vor dem Haus!). Und wir sind die einzigen in der Umgebung, die überhaupt draußen geschmückt haben.
Weihnachten, ich komme!

Posted by: sonja | 12-12-2006 | 06:12 PM
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Les vacances

oder: The holydays.
In deutsch mussten sie natürlich Liebe macht keine Ferien draus machen.

Naja, auf jeden Fall habe ich mir gedacht, tue ich was für meine sozialen Kontakte und gehe mit Julie in einen französischsprachigen Film. Ich dachte vorher, dass ich bestimmt nichts versteh und ihn mir hinterher nochmal auf englisch anschauen muss. Aber – haha – der Film war so amerikanisch simpel, dass ich sogar sowohl die Handlung (ohne vorher eine Beschreibunng zu lesen) UND die meisten Witze verstanden habe!!

Auf jeden Fall ist das eine sehr seichte und extrem durchschaubare Komödie. Aber schon witzig. Am besten ist M. Tête de Serviette!!

Posted by: sonja | 12-12-2006 | 03:12 AM
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New York – or where to meet Sebastian the crab

Soooo. Ich bin gerade ein kleines bisschen gereizt, weil ich mich ein bisschen mit meinem Chef angelegt habe, was dazu geführt hat, dass ich die Tür hinter mir zugeknallt habe, gewisse Aggressionen hege und sehr oft das das f-wort in Zusammenhang mit meiner Arbeit benutze. Aber hey, es ist Weihnachten, da muss man sich ja lieb haben. Immerhin haben wir hier im Gegensatz zu euch da drüben Schnee!!

So, jetzt zu NY. Wie gesagt, ich hatte ein paar Probleme an der Grenze. Das war ohnehin seltsam, denn außer mir wurde keiner so genau augequetscht, was er in Kanada macht, was in Amerika, wie man hin und wieder zurück kommt und wann und mit wem. Die Kanadier waren da nicht so kompliziert. Der Mann hat uns nur gefragt, ob wir einen schönen Aufenthalt hatten und gute Weiterfahrt gewünscht.

Nilpferd

(Nilpferde sind echt saugefährlich! Und Mundgeruch haben sie auch.)

Der Freitag in NY war der Hammer. Es war sauwarm! Sogar ich bin mit Shirt rumgelaufen und habe meine Hose hochgekrempelt, weils so warm war. Und Abends (nachdem die Sonne weg war!) Haben wir in little Italy noch draußen gesessen und Essen bestellt.

hot night in ny

(hinter mir: Daniel, dann Hang, Michèle, Eva)
2 Minuten später hats geschüttet wie aus Eimern, aber das Essen war sehr gut! Und wir hatten es uns auch verdient. Du meine Güte sind wir viel gelaufen. Millionenmilliaden KM. Erst Central Park, weil wir da direkt daneben unser Hostel hatten,

Central Park mit Plastiktüte

(man beachte die Plastiktüte)

dann 5th Avenue, haben kostenlos eine heiße Schoki bekommen (ich habe die gefragt, warum sie das kostenlos verteilen. Wegen irgendeine Promotionaktion für keine Ahnung was. Sehr seltsam. Und der Kakao war auch kalt, aber cool wars trotzdem), waren im Disneyladen, in der Bibliothek, Rockefellercenter, UN, Timessquare, Chinatown, und endlich Little Italy. Leider haben wir die Wallstreet verplant, die am WE ja zu hat. Wär bestimmt cool gewesen.

Die nächsten Tage wars dann auch kälter. Was unser Laufpensum aber nicht wesentlich verringert hat. Wir sind an der Statue of Liberty vorbei gefahren. War ganz witzig, aber irgendwie ist die enttäuschend klein. Ground Zero ist ein bisschen langweilig. Da ist halt eine Baustelle. Irgendwie hat man das Gefühl, dass doch die Amerikaner, die für alles und Jeden Denkmäler aufstellen, da auch irgendwas hinstellen würden. Na in 6 Jahren oder so steht da dann wieder was.
Am Sonntag waren wir noch auf dem Empire State Building. Das ist schon beeindruckend! Und ich würde mal sagen, nur Loser zahlen 40 Dollar mehr, um die Schlange zu überspringen, und sich die gute Stunde Warterei zu sparen. Da fehlt dann ja irgendwie was vom feeling.

NY von oben

Über die Brooklyn Bridge habe ich mich ziemlich rüber gequält. Ich bin nicht so der Läufer, Fahrräder sind mehr mein Ding. Leider war ich anscheinend die einzige, die dann irgendwann müde wurde. Zurück sind wir zu meinem Glück mit der Metro gefahren!
Aber schön ist sie ja schon:

bridge

So. Sorry Ben, but now I have to spoil your 3rd guess. Am Samstag Abend wollten wir erst ins Blue Note, einem ganz bekannten Jazzclub. Allerdings wären dass allein 35 Dollar Eintritt gewesen. Wir haben uns also auf die Suche nach einer anderen Jazzbar gemacht. Nachdem wir dann wieder (meinem Gefühl nach STUNDENLANG) rumgelaufen sind, sind wir dem Tipp eines echten New Yorkers gefolgt und haben und ins Cafe Wha? gesetzt. Das waren nur 15 Dollar Eintritt. Erst war ein Komiker da. Der hat auch in Aritsocats mitgespielt, soll sehr bekannt sein, ich kannte ihn natürlich mal wieder nicht. Aber er war sauwitzig! Und dann kam die Band. Die haben alles von Sting über Phil Collins und Bob Marley bis Johnny Cash gespielt. Der Bassist war ziemlich gut und der hatte echt eine gute Stimme!! Und der, der Sebastian der Krabbe seine Stimme gab, hat Bob Marley gesungen UND Under the Sea!! Supergeil. Er hat keine Autogramme gegeben, aber ich durfte mich mit ihm fotografieren lassen:

Sebastian the crab

Allgemein ist NY nicht so ganz meine Stadt. Sie ist einfach zu groß und hektisch. Die Newyorker sind alle sehr nett und helfen, wo sie können (ja, man kann sie fragen, man braucht sich nicht stundenlange mit den Karten rumzuquälen..). Aber ich bin halt Kleinstadtmensch und die Häuser sind mir einfach zu groß. Und die Metro in Montreal mit ihren 4 Linien ist auchh wesentlich übersichtlicher! Aber der Ausflug an sich war sehr geil, weil wir uns halt irgendwie alle gut verstanden haben, was durchaus nicht selbstverständlich ist, weil wir uns teilweise vorher gar nicht kannten. Eva hat mir z.B. über Studivz ne Mail geschrieben, dass sie mit will. Und Christoph und Michael sind später noch dazu gekommen. Wir hatten zwischenzeitlich einen Altersunterschied von 10 Jahren, aber ist kaum aufgefallen!

lady in red

(man beachtet die Werbung)
Also: Cool, mal dagewesen zu sein, aber nochmal muss nicht unbedingt sein, find ich.

Posted by: sonja | 12-07-2006 | 03:12 AM
Posted in: QUEBEC | Comments (3)

cold

Damn, guys, it’s freezing outside!! And this is just the beginning.. I’m not that sure anymore, if I won’t lose my nose…
Coming up next on SMAL: New York and where to meet Sebastian the crab

Posted by: sonja | 12-05-2006 | 06:12 PM
Posted in: Allgemein | Comments (5)

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