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Schoko-Mousse-Au-Lat » 2007 » August

Scoming home, Scoming home,

scoming, Sonja’s scoming home.. Job als Salesmanager ist nichts fuer mich, ich finde es doof an Tueren von Leuten zu klingeln, die in offensichtlich nagelneuen oder renovierten Haeusern wohnen, die ohnehin viel zu gross fuer eine dreikoepfige Familie sind. Ich wollte ihnen Fenster verkaufen, die kucken mich an, kucken ihr Haus an, kucken wieder mich an und ich fuehle mich ziemlich dumm, weil diese Haeuser perfekt ausgestattet sind.. Also werde ich am Mittwoch heimfahren.
Ausserdem war ich heute bei Lewis Carrolls Grab. Der Friedhof ist sehr alt und das einzige, wirklich einzige Grab, dass Blumen drauf hat, ist Lewis Carrolls. Und ich habe einem alten Mann ueber die Strasse geholfen. Jetzt fuehle ich mich sehr hilfsbereit. Und weil ich so hilfsbereit bin, schreibe ich jetzt auch noch ueber das Monty-Hall-Problem.

Die Situation: Eine Spielshow im Fernsehen. Der Showmaster (im Englischen ‘host’, nicht Showmaster, das ist ein deutsches englischklingendes Wort!) zeigt 3 Tore. Hinter 2en ist eine Ziege, hinter einer ein Auto. Der Spieler soll ein Tor waehlen. Er moechte natuerlich lieber das Auto, als die Ziege. Er waehlt Tor 1 (es ist egal, welche Nummer, wir koennten die Nummern ja auch hinterher verteilen). Der Showmaster oeffnet nun eins der anderen Tore. Dahinter grast eine Ziege. Wichtig ist, dass der Showmaster natuerlich weiss, wo das Auto ist. Nun fragt er den Spieler, ob er das Tor wechseln moechte, oder ob er bei seiner ersten Wahl bleibt. Was soll der Spieler machen?
Als erste Intuition denkt man jetzt, dass er eine 50/50 Wahrscheinlichkeit hat, das Auto zu bekommen und es demnach total egal ist, was er tut. Aber das stimmt nicht. Er sollte auf jeden Fall wechseln, weil er dann eine 2/3 Wahrscheinlichkeit hat, das Auto zu bekommen.
Am einfachsten ist das, wenn man sich alle Moeglichkeiten aufmalt:

1. Der Spieler waehlt ein Tor mit Ziege

wenn er das Tor behaelt, bekommt er eine Ziege;
wenn er wechselt, bekommt er das Auto

2. Der Spieler waehlt ein Tor mit Ziege

wenn er das Tor behaelt, bekommt er eine Ziege;
wenn er wechselt, bekommt er das Auto

3. Der Spieler waehlt ein Tor mit Auto

wenn er das Tor behaelt, bekommt er das Auto;
wenn er wechselt, bekommt er die Ziege.

In 2 der Faelle bekommt er also das Auto. In dem Moment, wo er das erste mal ein Tor waehlt hat er eine 2/3 Wahrscheinlichkeit, dass er eine Ziege bekommt. Also muss er wechseln, um ein Auto zu bekommen. Der Showmaster macht ja auf jeden Fall ein Tor mit Ziege auf.

Posted by: sonja | 08-28-2007 | 12:08 PM
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Fibo

Nope, immernoch kein Job, aber dafuer Folgendes:

Das Monty Hall Problem. Oder lieber die Fbonacci-Zahlen?
OK, Monty wann anders.
Das sind die Fibo (nacci ist mir zu lang, deswegen nur Fibo) -Zahlen:
1 1 2 3 5 8 13 21 34 55 89 usw.
Der Trick ist, dass da Ganze mit 2 1ern anfaengt und dann werden immer die letzten 2 Zahlen zusammen gezaehlt. Fibo hat so ausgerechnet, wie viele Kaninchen er nach einer bestimmten Zeit hat, wobei diese Kaninchen unsterblich waren, sich extrem Regelmaessig vermehrt haben, genau 1 Jahr gebraucht haben, bis sie sich vermehren konnten und immer genau 2 kleine Kaninchen produziert haben und das macht die ganze Sache ein bisschen unrealistisch. Aber nichtsdestotrotz ist er ein schlauer Mensch gewesen.
Jetzt kann man naemlich die zahlen ins Verhaeltnis setzen. Immer eine Zahl zu der vorhergehenden. Also 5/3, 8/5, 13/8 usw. Je weiter man geht, desto naeher kommt man an die Zahl 1,618034. AMAZING!!! Die Zahl heisst phi. Aber ich weiss nicht, wie man die hier griechischer Weise schreiben kann, deswegen nenne ich sie phi.
phi ist toll, weil phi ist die goldene Zahl. Und kommt unglaublich oft vor. Zum Beispiel in der Kunst: Bilder, die nach dem Goldenen Schnitt gemalt sind, also wenn eine Person in ein Bild gemalt ist, und sie das Bild genau im Verhaeltnis 1 zu 1,618 teilt, dann sieht es besonders schoen aus.
Oder in der Architektur. Wenn man also ein Gleichseitiges Fuenfeck malt. Dann ist die Laenge von einem Eckpunkt zum uebernaechsten genau phi. Und danach haben die lieben Griechen schon gebaut.
Oder wenn man sich Pflanzen anschaut. Die Winkel, in denen die Blaetter an den Stengeln wachsen sind genau 137,5 Grad. Der Gegenwickel ist 222,5 (360-137,5) Setzt man den jetzt ins Verhaeltnis: 360/222,5 dann kommt WIEDER 1,618 raus.
Und die Anzahl der Bluetenblaetter einer Blume sind auch nach den Fibo-zahlen geanzahlt. Also, es sind meistens 5. Und deswegen findet man auch fast nie ein Vierblaettriges Kleeblatt, weil 3 eine Fibozahl ist, 4 aber nicht.
Ausserdem ist phi die einzige Zahl, fuer die folgende Rechnung aufgeht: x = 1 + 1/x oder: 1/x = x-1 (was viel verwirrender aussieht, finde ich)

Und jetzt habe ich nur noch ein paar Minuten Zeit, bis ich den PC frei geben muss. Morgen lernen wir was ueber Monty.

Posted by: sonja | 08-24-2007 | 04:08 PM
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Guildford, Alice und Mathe

In meinem Leben passiert momentan nichts besonderes. Ich habe fast einen Job, morgen mal kucken, jetzt erstmal was anderes:
Ich bin in Guildford. Das ist suedlich von London. Kennt bestimmt keiner. ABER hier hat Lewis Carroll gelebt und ist hier gestorben. Der Name hat mir auch nichts gesagt, aber dieser nette Gentleman ist der Erfinder von Alice im Wunderland. Ausserdem war er Mathematiker und hat dieses tolle Gedicht geschrieben (Das ist eigentlich viel laenger, aber das ist halt ein kleiner Ausschnitt):

Taking Three as the subject to reason about–
  A convenient number to state–
We add Seven, and Ten, and then multiply out
  By One Thousand diminished by Eight.
“The result we proceed to divide, as you see,
  By Nine Hundred and Ninety and Two:
Then subtract Seventeen, and the answer must be
  Exactly and perfectly true.

Die Rechnung ist:
[(x+7+10)*(1000-8)]/982 -17 = x

Cool oder?
Genauso: Denk dir eine Zahl. Addiere 10. Verdopple das Ergebnis. Nimm 6 weg. Halbiere das Ergebnis. Zieh deine gedachte Zahl ab. Mulitpliziere mit 6. Das Ergebnis: ZWEIUNDVIERZIG!! Wer haette das Gedacht. Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem.
Und (vielleicht) morgen (wenn ich nicht zu viel arbeite und Zeit habe): Die Fibonacci-Zahlen. Oder etwas anderes tolles aus meinem schlauen Buch.

Posted by: sonja | 08-23-2007 | 06:08 PM
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Romeo and Juliet

What happens when Romeo Ghost meets Juliet Ghost?

It’s Love at first fright!!!
hahahahahahaha

Posted by: sonja | 08-20-2007 | 12:08 PM
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Facts about England

  1. Die Badezimmer hier sind mit Teppich ausgelegt und werden alle 2-3 Jahre ausgetauscht.
  2. Die Leute Fahren WIRKLICH auf der linken Seite.
  3. Die Waehrung ist Pfund, nicht Dollar, wie ich immer sage..
  4. Die haben hier kein ö auf der Tastatur. (Sebi hats gesucht)
  5. Ich habe den letzten Harry Potter gelesen. Das mit dem blauen Zeug in Ron fand ich ein bisschen seltsam und sehr konstruiert, aber ansonten ist das Buch spannend und cool! Es sterben wirklich verdammt viele..
  6. Ein “stag” und ein “doe” sind ein Hirsch und eine Hirschkuh. (die Wörter hätte ich vll früher nachschlagen sollen, dann hätte ich das Buch besser verstanden.)
    Ich hab ein sehr cooles Zimmer bei einer alten Frau, die ihre Katzen immer fragt, wo sie die Marmelade versteckt haben.
  7. Einen Job habe ich noch nicht; es waere kein Problem etwas bis Weihnachten zu finden, aber für 6 Wochen.. aber am Montag habe ich ein Probearbeiten als Salesmanager.
  8. Heute regnets.
  9. Ich habe imernoch kein Kabel fuer die Fotos und kann sie deswegen auch nicht einstellen.
  10. Leicester Square wird Lästersquär ausgesprochen.

Posted by: sonja | 08-18-2007 | 07:08 PM
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Allein in England..

Jo, ich bin momentan ein bisschen allein in England, in Guildford, das ist eine halbe Stunde Suedlich von London. Total suesses Dorf. Ela und Julian und Andreea sind wandern – hoffentlich gehts denen gut, fuer den sued-westen Englands sind naemlich Stuerme angesagt..
London ist eigentlich eine relativ faszinierende Stadt. Ich war gestern mit einem vom Moritz’ Arbeitskollegen weg und habe mich mit vielen interessanten Leuten unterhalten, die alle nach London gekommen sind, weil sie diese Stadt einfach lieben. Ich habe herausgefunden, dass Englaender alles tun, weil sie Lust dazu haben. Deswegen tragen die Frauen auch einfach mal mitten im August Winterstiefel. Und deswegen sind die Mieten in London so hoch. Nicht, wegen der Nachfrage, sondern weil es den Englaendern SPASS macht, so viel zu zahlen!! Interessante Theorie, wie ich finde. Aber der Englaender hat mir auch gesagt, dass London eine gute Stadt ist, um sich selbst zu finden, weil man wirklich rumlaufen kann, wie man will. Irgendwie hat er wohl Recht. Deswegen sieht Moritz wahrscheinlich momentan aus, wie ein Baer.. (Ich kann leider keine Bilder einstellen, weil ich kein Anschlusskabel habe.)
Als ich vor 2 Jahren nach England gegangen bin, habe ich ein Theaterstueck von Shakespear angeschaut – und fast nichts verstanden. Witzig war es trotzdem. Jetzt waren wir im Original Global Theatre, das extra dem original Shakespeartheater nachempfunden wurde und haben wie das gemeine Volk ein Stueck mit Stehplaetzen angeschaut. 3 Stunden stehen ist echt nicht leicht, aber ich habe wieder fast nichts verstanden und witzig wars trotzdem! Ich glaube, der Kerl war schon irgendwie ein Genie. Der beste Satz (den ich verstanden habe..): I’m late, to be gone!
Ausserdem habe ich sogar schon fast einen Job gefunden. Wird sich morgen rausstellen. Davon haengt ab, ob ich einfach bis Ende September bleibe, oder schon Ende August wieder komme.. Mal kucken.

Posted by: sonja | 08-15-2007 | 08:08 PM
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Sonja sagt viel

Sonja sagt: Montreal ist keine sooo tolle Band. Die war in Herzogenaurach. Ich dachte, der Name ist cool, also auch die Band, aber das gilt wohl nur für Leute unter 16 Jahren.. Ich habe gefragt, warum sie Montreal heißen und anscheinend ist der Schlagzeuger da geboren, aber nach 2 monaten nach Hamburg gezogen und findet Hambug auch toller als Montreal. Er hat mich gefragt, wie ich den Auftritt fand und ich hab gemeint, ich wäre wohl altersmässig über der Zielgruppe. Daraufhin wollte er sich nicht mehr mit mir unterhalten.

Sonja sagt: DobaCaracol ist da schon viel cooler und ich will die CD. Die kommen wirklich aus Montreal und reden nicht so unglaublich will Unsinn.

Sonja sagt: Nur Weicheier gehen bei dem bisschen Regen nicht aufs Bardentreffen.

Der Frosch sagt: Let’s Fetz und jump into the Mixaaaaaaaaaa

Sonja sagt: Milchpreiserhöhungen sind OK. So teuer ist das Zeug nun auch wieder nicht. Und kauft keine MüllerMilch oder sonstige Müller-Produkte. 1. hat der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht und 2. ist die Firma nicht besonders gut zu Mensch und Tier.

Sonja sagt: Mehr Lohn für alle! Lasst uns streiken!! Alle Studenten, verweigert die Wissensaufnahme, machen wir der Bundesregierung Druck, damit wir später, egal in welchen Beruf, 20% mehr Lohn bekommen! Lasst uns alle ein Urlaubssemester einlegen!

Sonja sagt: Adios amigos, ich bin jetzt in London.

Posted by: sonja | 08-06-2007 | 05:08 PM
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