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Schoko-Mousse-Au-Lat » Blog Archive » Ja, whatever.

Ja, whatever.

Jua. Soviel zum Thema Interna ausplaudern. Aber da hatten wir ja in Kanada schon, ab einem bestimmten Punkt ist es einem egal. Und das Personal ist die größte Gefahr für Informationen und so.
Ich habe die Namen ein bisschen geändert, dann fühle ich mich nicht ganz so schlecht.Da haben wir B., den Accountant, J., den boss und S., den mürrischen Lagerarbeiter.

B. wurde vor etwa 2 Wochen zum Manager erklärt. Manager von was genau weiß ich nicht, aber im Grunde hatte J. keine Lust mit Problemen umzugehen. Und B. glaubt jetzt er sei General Manager. Und er versucht aus der Firma jetzt eine koreanische Diktatur zu machen. Alle die ihm gefährlich werden können, weil sie selber denken, und nicht parieren, werden rausgeekelt.
Die Kurzfassung von Freitag ist, dass B. gedacht hat, er könne Dean und mir die Schuld dafür geben, dass S. sich so verhält. Der sollte Mittwoch noch gekündigt werden, wird es aber jetzt doch nicht. Denn der arme S. hat sooooo viele Probleme, hat sich ein bisschen bei B. ausgeheult und wird sich mit über 50 und einem kaputten Rücken ganz bestimmt noch ändern. Ob ich ihn denn lange genug kenne, um zu wissen, dass er sich nicht ändern wird und ich muss meine negative Einstellung ihm gegenüber ändern und ich bin unprofessionell. Dean hätte ihn am liebsten zusammengeschlagen. Ich bin mit ihm ins nächste Dorf gelaufen und hab nen Kaffe mit ihm getrunken, damit ers nicht tut.
Gestern hat B. mir erklärt, dass ich meinen Block nicht so laut auf den Tisch fallen lassen darf, schließlich bin ich nicht allein im Büro. Und ich hatte ein Meeting mit J. Der hat dazu nur gemeint, dass ich so denken soll wie Buddah: Wenn ich fünf Jahre Zeit hätte darüber nachzudenken, würde ich bestimmt anders reagieren. Und B.s Reaktion war bestimmt als Entschuldigung gemeint. Und er hat momentan andere Prioritäten, als diese Probleme zu lösen, das gäbe nur wieder Streit und führe zu nichts.
Ich habe ihn gefragt, an was ich arbeiten soll, jetzt wo ich nicht mehr mit S. reden darf, weil ich zu unprofessionell bin, und nicht mehr mit B. reden will. Lean Management lässt sich so ganz allein im Büro ziemlich schwer einführen. Ja, ich kann ja mit ihm reden – wenn er gerade mal im Büro ist, nicht am Telefon hängt oder sonstige Meetings hat. Das klingt nach Spaß und einer spannenden Aufgabe.
Sue wurde heute wohl schon reumütig gefragt, ob sie sich das mit der Kündigung nicht doch nochmal überlegen will. Anscheinend stellen die Herren der Schöpfung langsam fest, dass sie ihre Aufgaben doch nicht so einfach übernehmen können. Sie war nebenbei auch unprofessionell und darf nicht mehr mit S. reden.
Ich hatte heute frei, um darüber nachzudenken, ob ich die ‘special tasks’ übernehmen will. Ich habe morgen ein Vorstellungsgespräch. Soviel dazu.

Posted by: sonja | 11.11.2008 | 09:11
Posted in: Sydney

3 Kommentare »

  1. Wer darf denn noch mit S. reden? J, oder?
    Hmm irgendwie hast du echt Pech mit deinen Praktika. Aber das zweite wird bestimmt besser. :-)

    Kommentar von Morty — 11. November 2008 @ 20:54
  2. Nee. B. darf mit S reden. J. laesst sich dazu nicht herab :)
    Ich glaube Pech ist immer relativ. Ich mein, wenn ich dieses Praktikum nicht bekommen haette, haette ich Sue nicht kennen gelernt, sie hat mir am Anfang viel geholfen und tut es auch jetzt noch. Ich waere nicht in dem Hostel gewesen, wo ich meine Freunde kennen gelernt habe, haette wahrscheinlich nicht die Wohnung mit Ads gefunden, die total perfekt fuer mich ist. Und ganz wichtig: Ich wuesste jetzt nicht, wie man Betten zusammen baut.
    Sue und ich fuehlen uns sehr verbrecherisch und tun lauter verbotene Sachen und kichern die ganze Zeit darueber. So ist das, wenn man unprofessionell ist.

    Kommentar von Sonja — 12. November 2008 @ 01:14
  3. …in den letzten Arbeitstagen gibt es häufig einen Schwund an Büromaterialien…

    Kommentar von Morty — 12. November 2008 @ 08:44

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