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Schoko-Mousse-Au-Lat » Blog Archive » zzzzzz

zzzzzz

Anfang Maerz hat das Studium angefangen. War alles sehr aufregend. Der Campus ist ziemlich cool, und diese Uni hat ueber 200 Societies, denen man beitreten kann. Jede Religion, jede Nation, jeder Sport ist vertreten, dann nochmal alles extra fuer Chinesen und Koreaner, dann eine Schoko Society und eine RubyCube Society – bis zum Ende vom Semester wollte ich diese Wuerfel in einer Minute loesen koennen. Oh, und die beste war die Lego Soc, die treffen sich morgens um 6 und bauen 2 Stunden lang Lego.
Die Kurse waren auch ganz cool. Ich bin es ja nicht gewohnt mit 200 Leuten in einer Vorlesung zu sitzen, also war sogar das aufregend. Also, 2 von meinen 4 Kursen waren langweilig, aber jeder Kurs hat auch ein Tutorium, und die Tutorien waren sehr gut. Ich hatte meinen Stundenplan sogar so ausgerichtet, dass ich nebenher arbeiten konnte. Und hatte schon Panik, dass ich das alles nicht schaffe. In jedem Kurs mindestens eine Gruppenarbeit und eine Studienarbeit und eine 2-Stunden Pruefung, in Marketing sogar ein Aufsatz alle 2 Wochen.
Aber dann hatte ich Anfang der Woche einen entzuendeten Hals.
Der Arzt hat mir ein Antibiotikum gegeben. Als es schlimmer geworden ist, bin ich wieder zum Arzt und der hat mir ein staerkeres Antibiotikum gegeben. Ich habe ihm gleich gesagt, dass ich das nicht vertrage, das hatte ich vor einem Jahr auch schon genommen, aber ich sollte es trotzdem nehmen. Ich habs natuerlich nicht vertragen und mich uebergeben (wie genau wollte ihr das alles wissen??) und bin dann Abends in die Notaufnahme – und habe in dem Wartezimmer die ganze Nacht verbracht. Die Wartezeiten waren enorm, es war extrem viel los. Sie haben irgendwas Magenberuhigendes in meine Venen gepumpt – worauf ich auch erstmal nicht gut reagiert habe. Dann um 3 Uhr oder so war ich endlich dran, und die naechsten 2 Stunden hing ich am Tropf und habe Antibiotika in mich hineingepumpt bekommen. (Ich weiss gar nicht, wo das alles hingeht, irgendwie hab ich das Gefuehl, dass meine Adern eh schon voll sind). Am naechsten Morgen gings mir dann schon ein bisschen besser – bis der Arzt mich angerufen hat und mir die Ergebnisse der Bluttests durchgegeben hat: Ich habe Glendula Fever. Druesenfieber. Ich hab die naechsten 2-3 Wochen Fieber, die naechsten 4-6 Monate werd ich mich schwach fuehlen. Die Uni hat gemeint, ich sollte lieber ein Semester aussetzen. So der Stand momentan.
Zur Arbeit gehe ich auch nicht. Ich schlafe und schaue fern, esse zwischendurch mal was und schlucke ein paar Schmerzmittel. So schlecht geht es mir gar nicht, es haette schlimmer kommen koennen. Die erste Frustration, dass ich nicht studieren kann, ist ueberwunden, ich bin finanziell abgesichert, die Studiengebuehren bekomme ich zurueck erstattet und ich hab einen Mitbewohner, der mir Tee kocht.
Und jetzt wird erstmal geschlafen.

Posted by: sonja | 13.03.2009 | 21:03
Posted in: Sydney

3 Kommentare »

  1. oh mann,
    meine Gesichtszüge während des Lesens:
    Schmunzeln bei Lego
    Lächeln bei 200 Leuten
    genugtuendes Lächeln beim Prüfungsstress (ich auch)
    Aufgerissene Augen bei Kotz.. Übergeben
    Erschütterndes Kopfschütteln bei Notaufnahme
    Gesichtverziehen bei Drüsenfieber

    GUTE BESSERUNG!!!!!!!!!

    Kommentar von Stef — 14. März 2009 @ 01:34
  2. Uj, das ist ja wirklich ein Wechselbad der Gefühle. Glendula fever – ist das das Pfeiffersche Drüsenfieber? Das verläuft wohl sehr unterschiedlich. Von größerer Schwäche bis relativ schneller Genesung. Ein Krankenbesuch und ein Buch mitbringen ist wohl nicht möglich. Mal sehen, was sich fürs Lesen finden lässt. Keine Sorge, per mail wird’s keine schwere Kost. Gute Besserung

    Bernhard

    Kommentar von Bernhard — 14. März 2009 @ 08:09
  3. Danke.
    Ich bilde mir ein, dass zumindest die Halsschwellung zurueck geht. Und ich hab auch keine Schmerzen, bin nur schwach. Aber kann schon 4 Stunden am Stueck aufbleiben, jei.
    Ich habe uebrigens vergessen, dass im Emergency ein Fernseher lief, der mich braingewasht hat. Ich brauche einen Tobi. Ich kann kein glueckliches Leben ohne einen Tobi fuehren. Buegeln ist Zeitverschwendung und nervenaufreibend. Nur ein Tobi kann mich aus dieser Misere herausholen.
    http://www.danozdirect.com.au/products/household/tobi/tobi.php

    Kommentar von sonja — 15. März 2009 @ 19:18

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