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Schoko-Mousse-Au-Lat » Sonja macht schlau

So schlau als wie zuvor

Ich liebe es ja wenn man so etwas wie ‘ estate tail’ im Woerterbuch eingibt und dann ‘das Fideikomiss’ herauskommt.

Posted by: sonja | 05-09-2010 | 10:05 AM
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Tolle Kamera

So, heute lernen wir, warum es toll ist eine Kamera mit 18-fachem optischem Zoom zu haben:

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(1) Man beachte das rote Schild im Werkzeugkoffer.

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(2) Auf der gelben Banane vor der gelben Wand liegt ein kleiner gelber Schmetterling. Wetten?

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(3) Wo sind die Fische?

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(1)                                 (2) der Beweis            (3) DA!

Posted by: sonja | 03-21-2008 | 06:03 PM
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Pupssteuer

Die Neuseeländische Regierung denkt über eine Pupssteuer nach. Nicht für Menschen, aber für diejenigen, die zu viele Schafe und Kühe besitzen. Die nämlich Pupsen zu viel Methan aus, das 30 x schlimmer ist, als CO2, und produzieren damit 50% der Emissionen Neuseelands. Weltweit sind es wohl 15% der Emissionen, die von Vieh produzuiert werden. Wobei Rülpsen noch schlimmer ist, als Pupsen. Einer der Bauern im Bericht hat gemeint, man wäre ein größerer Umweltsünder, wenn man Fleisch äße, als wenn man einen Kleinwagen hätte. Das klingt schon sehr krass und wurde auch nicht bestätigt.
Ich hab auch schon vor längerem mal einen Bericht gesehen, in dem berichtet wurde (haha, es war ja auch ein Bericht), dass Seen als Umweltsünder bisher unterschätzt wurden. Ich weiß die Prozentzahlen nicht mehr, aber da hieß es auch, dass Algen und andere Pflanzen am Grund der Seen in Deutschland doch einen erheblich höheren Beitrag zur Mathanproduktion beisteuern, als bisher angenommen.
Übrigens pupsen Känguruhs kein Methan. Gut, dass ich mir inzwischen überlegt habe, nach Autralien anstatt nach Neuseeland zu gehen!

(äße, stimmt das so als Konjunktiv von essen? Ich glaube das habe ich noch nie benutzt, geschweige denn geschrieben. wow. Ich lerne meine Sprache kenen..)

Posted by: sonja | 11-04-2007 | 09:11 PM
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Scoming home, Scoming home,

scoming, Sonja’s scoming home.. Job als Salesmanager ist nichts fuer mich, ich finde es doof an Tueren von Leuten zu klingeln, die in offensichtlich nagelneuen oder renovierten Haeusern wohnen, die ohnehin viel zu gross fuer eine dreikoepfige Familie sind. Ich wollte ihnen Fenster verkaufen, die kucken mich an, kucken ihr Haus an, kucken wieder mich an und ich fuehle mich ziemlich dumm, weil diese Haeuser perfekt ausgestattet sind.. Also werde ich am Mittwoch heimfahren.
Ausserdem war ich heute bei Lewis Carrolls Grab. Der Friedhof ist sehr alt und das einzige, wirklich einzige Grab, dass Blumen drauf hat, ist Lewis Carrolls. Und ich habe einem alten Mann ueber die Strasse geholfen. Jetzt fuehle ich mich sehr hilfsbereit. Und weil ich so hilfsbereit bin, schreibe ich jetzt auch noch ueber das Monty-Hall-Problem.

Die Situation: Eine Spielshow im Fernsehen. Der Showmaster (im Englischen ‘host’, nicht Showmaster, das ist ein deutsches englischklingendes Wort!) zeigt 3 Tore. Hinter 2en ist eine Ziege, hinter einer ein Auto. Der Spieler soll ein Tor waehlen. Er moechte natuerlich lieber das Auto, als die Ziege. Er waehlt Tor 1 (es ist egal, welche Nummer, wir koennten die Nummern ja auch hinterher verteilen). Der Showmaster oeffnet nun eins der anderen Tore. Dahinter grast eine Ziege. Wichtig ist, dass der Showmaster natuerlich weiss, wo das Auto ist. Nun fragt er den Spieler, ob er das Tor wechseln moechte, oder ob er bei seiner ersten Wahl bleibt. Was soll der Spieler machen?
Als erste Intuition denkt man jetzt, dass er eine 50/50 Wahrscheinlichkeit hat, das Auto zu bekommen und es demnach total egal ist, was er tut. Aber das stimmt nicht. Er sollte auf jeden Fall wechseln, weil er dann eine 2/3 Wahrscheinlichkeit hat, das Auto zu bekommen.
Am einfachsten ist das, wenn man sich alle Moeglichkeiten aufmalt:

1. Der Spieler waehlt ein Tor mit Ziege

wenn er das Tor behaelt, bekommt er eine Ziege;
wenn er wechselt, bekommt er das Auto

2. Der Spieler waehlt ein Tor mit Ziege

wenn er das Tor behaelt, bekommt er eine Ziege;
wenn er wechselt, bekommt er das Auto

3. Der Spieler waehlt ein Tor mit Auto

wenn er das Tor behaelt, bekommt er das Auto;
wenn er wechselt, bekommt er die Ziege.

In 2 der Faelle bekommt er also das Auto. In dem Moment, wo er das erste mal ein Tor waehlt hat er eine 2/3 Wahrscheinlichkeit, dass er eine Ziege bekommt. Also muss er wechseln, um ein Auto zu bekommen. Der Showmaster macht ja auf jeden Fall ein Tor mit Ziege auf.

Posted by: sonja | 08-28-2007 | 12:08 PM
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Fibo

Nope, immernoch kein Job, aber dafuer Folgendes:

Das Monty Hall Problem. Oder lieber die Fbonacci-Zahlen?
OK, Monty wann anders.
Das sind die Fibo (nacci ist mir zu lang, deswegen nur Fibo) -Zahlen:
1 1 2 3 5 8 13 21 34 55 89 usw.
Der Trick ist, dass da Ganze mit 2 1ern anfaengt und dann werden immer die letzten 2 Zahlen zusammen gezaehlt. Fibo hat so ausgerechnet, wie viele Kaninchen er nach einer bestimmten Zeit hat, wobei diese Kaninchen unsterblich waren, sich extrem Regelmaessig vermehrt haben, genau 1 Jahr gebraucht haben, bis sie sich vermehren konnten und immer genau 2 kleine Kaninchen produziert haben und das macht die ganze Sache ein bisschen unrealistisch. Aber nichtsdestotrotz ist er ein schlauer Mensch gewesen.
Jetzt kann man naemlich die zahlen ins Verhaeltnis setzen. Immer eine Zahl zu der vorhergehenden. Also 5/3, 8/5, 13/8 usw. Je weiter man geht, desto naeher kommt man an die Zahl 1,618034. AMAZING!!! Die Zahl heisst phi. Aber ich weiss nicht, wie man die hier griechischer Weise schreiben kann, deswegen nenne ich sie phi.
phi ist toll, weil phi ist die goldene Zahl. Und kommt unglaublich oft vor. Zum Beispiel in der Kunst: Bilder, die nach dem Goldenen Schnitt gemalt sind, also wenn eine Person in ein Bild gemalt ist, und sie das Bild genau im Verhaeltnis 1 zu 1,618 teilt, dann sieht es besonders schoen aus.
Oder in der Architektur. Wenn man also ein Gleichseitiges Fuenfeck malt. Dann ist die Laenge von einem Eckpunkt zum uebernaechsten genau phi. Und danach haben die lieben Griechen schon gebaut.
Oder wenn man sich Pflanzen anschaut. Die Winkel, in denen die Blaetter an den Stengeln wachsen sind genau 137,5 Grad. Der Gegenwickel ist 222,5 (360-137,5) Setzt man den jetzt ins Verhaeltnis: 360/222,5 dann kommt WIEDER 1,618 raus.
Und die Anzahl der Bluetenblaetter einer Blume sind auch nach den Fibo-zahlen geanzahlt. Also, es sind meistens 5. Und deswegen findet man auch fast nie ein Vierblaettriges Kleeblatt, weil 3 eine Fibozahl ist, 4 aber nicht.
Ausserdem ist phi die einzige Zahl, fuer die folgende Rechnung aufgeht: x = 1 + 1/x oder: 1/x = x-1 (was viel verwirrender aussieht, finde ich)

Und jetzt habe ich nur noch ein paar Minuten Zeit, bis ich den PC frei geben muss. Morgen lernen wir was ueber Monty.

Posted by: sonja | 08-24-2007 | 04:08 PM
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Guildford, Alice und Mathe

In meinem Leben passiert momentan nichts besonderes. Ich habe fast einen Job, morgen mal kucken, jetzt erstmal was anderes:
Ich bin in Guildford. Das ist suedlich von London. Kennt bestimmt keiner. ABER hier hat Lewis Carroll gelebt und ist hier gestorben. Der Name hat mir auch nichts gesagt, aber dieser nette Gentleman ist der Erfinder von Alice im Wunderland. Ausserdem war er Mathematiker und hat dieses tolle Gedicht geschrieben (Das ist eigentlich viel laenger, aber das ist halt ein kleiner Ausschnitt):

Taking Three as the subject to reason about–
  A convenient number to state–
We add Seven, and Ten, and then multiply out
  By One Thousand diminished by Eight.
“The result we proceed to divide, as you see,
  By Nine Hundred and Ninety and Two:
Then subtract Seventeen, and the answer must be
  Exactly and perfectly true.

Die Rechnung ist:
[(x+7+10)*(1000-8)]/982 -17 = x

Cool oder?
Genauso: Denk dir eine Zahl. Addiere 10. Verdopple das Ergebnis. Nimm 6 weg. Halbiere das Ergebnis. Zieh deine gedachte Zahl ab. Mulitpliziere mit 6. Das Ergebnis: ZWEIUNDVIERZIG!! Wer haette das Gedacht. Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem.
Und (vielleicht) morgen (wenn ich nicht zu viel arbeite und Zeit habe): Die Fibonacci-Zahlen. Oder etwas anderes tolles aus meinem schlauen Buch.

Posted by: sonja | 08-23-2007 | 06:08 PM
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